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Für die Invasion Italiens und damit Europas setzten die Alliierten im Juli 1943 die eindrucksvollste Flotte der Geschichte ein. Zwei ganze Flotten landeten in Sizilien: die amerikanische V und die britische VIII mit insgesamt etwa 160.000 Mann unter dem Befehl des englischen Generals Harold Alexander. In den folgenden Monaten vergrößerte sich die Flotte auf fast 600.000 Mann, aus allen Kontinenten. In Italien kämpften amerikanische und englische Soldaten, aber auch Franzosen, Neuseeländer, Marokkaner, Inder, Nepalesen, Brasilianer, Kanadier, Neuseeländer, Polen, japanische Amerikaner und sogar eine jüdische Brigade. Auch im Süden des italienischen Reichs entstand ein italienisches Befreiungskorps, das sich von den königstreuen italienischen Streitkräften zusammensetzte. Jedoch wurde die Beteiligung der italienischen Armee an der Seite der anglo-amerikanischen Truppen von den Alliierten nicht befürwortet.

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Der italienische Kriegsschauplatz war besonders komplex, weil er sich entlang des Kettengebirges Apennin schlängelte, den die Deutschen geschickt zur Verteidigung ausnutzten. Entlang der Gustav-Linie, südlich von Montecassino, waren die alliierten Soldaten gezwungen, in einem gebirgigen Gelände zu kämpfen, mit nur wenigen befahrbaren Straßen und von Wildbächen durchzogen, welche sich im Herbst und im Winter in reißende Flüsse verwandelten. Dasselbe geschah entlang der Gotenstellung: die Auseinandersetzungen fanden auf dem Toskanisch-Emilianischer Apennin statt, wo die orographischen und meteorologischen Bedingungen noch extremer waren.

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Auch an den Küsten war es äußerst schwierig. Entlang der Adriaküste nutzten die Deutschen die bewohnten Zentren, um sich zu verschanzen und zwangen die alliierten Soldaten zu sehr harten Kämpfen von Haus zu Haus. An den Stränden lief es nicht besser. Die Landungen in Salerno (September 1943) und Anzio (Januar 1944) erwiesen sich als äußerst blutige Operationen. Um Italien zu befreien, verloren die Alliierten mehr als 312.000 Soldaten, darunter Tote, Verwundete und Gefangene.

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Die Erfahrung der Soldaten der Vereinten Nationen ist daher extrem hart. Geprägt von Gewalttaten, nicht nur den verwundeten oder gefangen genommenen deutschen Soldaten gegenüber, sondern auch von Verachtung gegenüber den italienischen Soldaten, die bis zum 8. September 1943 die Gegner waren, und gegenüber der Zivilbevölkerung, die oft wie ein besiegtes Volk behandelt wurde.

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Sezione 1: Die Alliierten
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